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ADJ Jugendschulung 2025 in Hermannstadt

Vernetzung und Zukunft

Die ADJ Jugendschulung 2025 in Hermannstadt (Sibiu) war das zentrale Weiterbildungs- und Vernetzungstreffen der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Jugendorganisationen in Rumänien. Vom 10. bis 14. Dezember 2025 kamen engagierte junge Menschen aus mehreren Regionen zusammen. Darüber hinaus nahmen Gäste aus Polen teil. Ziel war es, Kompetenzen zu stärken und die Zusammenarbeit zu vertiefen.

Zugleich förderte die ADJ Jugendschulung 2025 den interkulturellen Dialog. Außerdem stärkte sie das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Jugendorganisationen der deutschen Minderheit. Damit setzte die Veranstaltung wichtige Impulse für die gemeinsame Arbeit im Jahr 2026.

Teilgenommen haben Mitglieder des Jugendforums Hermannstadt, des Jugendforums Klausenburg und des Jugendforums der Region Altreich. Ebenso waren Vertreterinnen und Vertreter von Banat JA anwesend. Darüber hinaus reiste eine Delegation des Bundes der Jugend der Deutschen Minderheit in Polen aus Oppeln an.

Ziele der ADJ Jugendschulung 2025

Die Jugendschulung verfolgte mehrere klare Zielsetzungen. Erstens sollte die Zusammenarbeit zwischen den Jugendorganisationen gestärkt werden. Zweitens stand der Ausbau sozialer und kommunikativer Kompetenzen im Mittelpunkt. Drittens ging es um die Förderung von Verantwortung und Engagement.

Darüber hinaus wurde die Rolle der Jugend in der Bewahrung der kulturellen Identität thematisiert. Gleichzeitig wurde der Blick auf moderne gesellschaftliche Herausforderungen gerichtet. Schließlich diente die Jugendschulung auch der Vorbereitung gemeinsamer Projekte für 2026.

Programminhalte der ADJ Jugendschulung 2025

Workshops und Trainings

Ein wichtiger Bestandteil der ADJ Jugendschulung 2025 waren praxisorientierte Workshops. Zunächst lag der Fokus auf Erlebnispädagogik und Gruppenkohäsion. Durch interaktive Übungen wurden Vertrauen und Teamarbeit gestärkt. Zudem lernten die Teilnehmenden, gruppendynamische Prozesse besser zu verstehen.

Anschließend folgte ein Training zu Public Speaking und Präsentation. Dabei wurden rhetorische Fähigkeiten und sicheres Auftreten vermittelt. Außerdem wurde der strukturierte Aufbau von Redebeiträgen geübt. Ziel war es, junge Vertreterinnen und Vertreter auf öffentliche Auftritte vorzubereiten.

Begegnungen mit Institutionen

Im weiteren Verlauf der ADJ Jugendschulung 2025 fanden offizielle Begegnungen mit zentralen Vertreterinnen und Vertretern der deutschen Gemeinschaft sowie der öffentlichen Verwaltung statt. Die Teilnehmenden trafen die Bürgermeisterin der Stadt Hermannstadt, Astrid Fodor, den Vizevorsitzenden des Kreisrates Sibiu, Paul Kuttesch, sowie die Konsulin der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt, Wiebke Oeser.

Darüber hinaus kam es zu einem Austausch mit dem Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten in der FUEN (AGDM) und Geschäftsführer des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), Benjamin Józsa. Diese Gespräche vermittelten wertvolle Einblicke in die politische Interessenvertretung der deutschen Minderheit, in die Arbeit der Selbstverwaltung und in die Bedeutung der Jugend für die zukünftige Entwicklung der Gemeinschaft.

Dabei erhielten die Teilnehmenden Einblicke in Verwaltungsstrukturen und politische Entscheidungsprozesse. Gleichzeitig diskutierten sie über Jugendbeteiligung und öffentliche Verantwortung. Zudem wurde die Bedeutung junger Fachkräfte im öffentlichen Dienst thematisiert. Somit entstand ein direkter Bezug zwischen Jugendarbeit und gesellschaftlicher Mitwirkung.

Kulturelles und identitätsstiftendes Programm

Ergänzend dazu umfasste das Programm mehrere kulturelle Aktivitäten. Dazu gehörten Adventsveranstaltungen und Museumsbesuche. Außerdem wurden traditionelle Bräuche vorgestellt. Diese Programmpunkte stärkten das Bewusstsein für Geschichte und Identität.

Gleichzeitig förderten sie den Austausch zwischen den Regionen. Dadurch wurde die Vielfalt innerhalb der deutschen Minderheit sichtbar gemacht.

Bedeutung der ADJ Jugendschulung 2025 für die Jugend der deutschen Minderheit

Die ADJ Jugendschulung 2025 hat erneut gezeigt, wie wichtig persönliche Begegnungen sind. Ebenso bedeutsam ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Darüber hinaus spielt gemeinsames Planen eine zentrale Rolle für die Zukunft der Jugendorganisationen.

Besonders wertvoll war der internationale Austausch mit der Delegation aus Polen. Dadurch wurde der europäische Charakter der Jugendarbeit gestärkt. Gleichzeitig entstanden neue Netzwerke und Partnerschaften.

Ausblick nach der ADJ Jugendschulung 2025

Nach der Jugendschulung blicken die Teilnehmenden mit großer Motivation nach vorne. Sie verfügen nun über neue Ideen und gefestigte Kontakte. Zudem wurden erste Projektansätze für 2026 entwickelt.

Abschließend lässt sich festhalten, dass die ADJ Jugendschulung 2025 eine wichtige Plattform für Qualifizierung und Vernetzung darstellte. Gleichzeitig bestätigte sie die zentrale Rolle der ADJ für die Jugend der deutschen Minderheit in Rumänien und im europäischen Raum.

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